Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.
Home
 

                                        


Der Sage nach lebte ein Geist, der Gehrenbergler, seit langer, langer Zeit in den Wäldern um den Gehrenberg und fühlte sich sehr, sehr einsam.
Zwar kamen immer und immer wieder viele Leute durch sein Gebiet, von denen aber keiner daran zu denken wagte, sich in dieser Gegend niederzulassen. Und das, obwohl Wasser und guter Grund und Boden im Überfluß vorhanden war.
Das ging nicht nur über Jahre, sogar über Jahrzehnte so.
Da beschloß der Gehrenbergler eines Tages seinem Schicksal ein klitze kleines bisschen nach zuhelfen.
Als er wieder mal, schon aus weiter Ferne, das fahrende Volk sich nähern hörte, ging er ganz rasch zur Furt des "Hepbesbach" und versteckte im Bachbett einen rießigen, schweren und spitzen Stein. Sofort huschte er hinter das Gebüsch, wartete, um dann belustigt zuzuschauen, wie die Fuhrleute den Bach überquerten.
Und siehe da:
Alle Fuhrleute lenkten ihre voll beladenen Wagen über den Stein, den er in der Bachmitte platzierte. Fast alle Wagenräder zerschellten. Die Leute waren somit gezwungen am Rande des "Hepbesbach", in seinem Gebiet, eine Rast einzulegen, und - weil es schon sehr, sehr spät am Tag war - ihr Nachtlager einzurichten.
Mit der Reparatur der Wagenräder wollten sie dann gleich nach Sonnenaufgang beginnen. Doch es folgten weitere Probleme für das fahrende Volk. Sie fanden weder das Werkzeug das sie mitgebracht haben, noch das richtige Holz im Wald.
Trotz allem, oder wohl gerade darum, sahen die Fremden sehr schnell, daß es sich hier gut leben ließ, und beschlossen sich hier niederzulassen und gaben dem Ort den Namen HEPBACH...